Das haben Sie verpasst: Eine spannende Lesung beim LietzenseeTreff am 10. November 2011 im Pianocafé am Lietzensee. Irene Fritsch, Autorin und unser hochverdientes Vereinsmitglied, las aus ihrem aktuellen Krimi "Charleston in der Drachenburg". Es ist der vierte Roman um Hauptheldin Anna, die wie die Autorin seit ihrer Kindheit am Lietzensee lebt.

1926. Leni Brose, ein junges Mädchen vom Lande, kommt nach Berlin, um Telefonistin zu werden. Schnell wächst sie in die Rolle einer modernen, berufstätigen Frau hinein, lernt aber auch durch ihre Liebe zu einem angehenden Schriftsteller - vor dem Hintergrund des aufkommenden Nationalsozialismus - die Schattenseiten des Lebens kennen.
Jahre später fällt Lenis Tagebuch der jungen Musiklehrerin Anna in die Hände, und sie beginnt zusammen mit ihrer Freundin Carla, die Geheimnisse, die Leni umgaben, und sogar einen Mord aufzudecken.

Herrliches Wetter, die ersten bunten Blätter und volle Cafés: Herbst am Lietzensee. Ob als junge Mutter mit Kinderwagen von der Gruppe "Laufmamalauf" beim sportlichen Trainingslauf, oder zum Trompete spielen im frühen Morgenlicht, oder einfach nur zum Rumtoben - jede/r kann hier im Park auf seine Weise glücklich sein. Kommen Sie doch einfach mal vorbei!

oder "Was pflanze ich mit diesem unverständlichen Namen da eigentlich ein?" Das hat sich bestimmt so manche/r unserer fleißigen Helfer und Helferinnen am letzten Samstag beim Eingraben der 3.000 Blumenzwiebeln gefragt.
Die Gewöhnliche Sternhyazinthe (Chionodoxa luciliae), auch Schneeglanz oder Gewöhnlicher Schneestolz genannt, ist eine Pflanzenart in der Familie der Spargelgewächse (Asparagaceae). Ursprünglich kommt sie aus einem Gebirge der westlichen Türkei. Diese und viele anderen Zwiebelgewächse haben in unserem Park ein neues Zuhause gefunden.

Lassen Sie sich im kommenden Frühjahr überraschen!

Der LietzenseeTreff am 6. Oktober 2011 fand diesmal nicht im Piano-Café statt, sondern im Gebäude des ehemaligen Reichskriegsgerichts und späteren Kammergerichts am Lietzenseepark (Witzlebenstraße/Ecke Witzlebenplatz). Hier, am authentischen Ort, sprach unser Mitglied Prof. Dr. Harald Weber über "Die Prozesse im Reichskriegsgericht in der Zeit des Nationalsozialismus".

"I'm Singing In The Bin" ("Ich singe im Mülleimer")! Dieses und andere Lieder wie "Rubbish Keeps Falling On My Head" ("Müll fällt auf meinen Kopf") könnten Touristen und Bewohner in London demnächst nicht nur zum Schmunzeln verleiten, sondern auch dazu anregen, ihren Müll in die singenden und sprechenden Mülleimer zu werfen. Ab Mitte Oktober werden 25 der singenden Mülleimer in London und einige in Liverpool aufgestellt. Sollte das Projekt Erfolg haben, bleiben Sie dort dauerhaft. (Berliner Morgenpost, 27.09. 2011)
Aber vielleicht fühlt sich ja auch manch einer von der Singerei genervt und beschließt lieber seinen Müll zu Hause zu entsorgen? Wir sollten unbedingt von den Londonern lernen!

Gudrun Tetzlaff

Wir starten durch: Im Rahmen der Berliner-Engagement-Woche unter dem Motto "Berlin - unsere saubere Stadt: Mach mit!" war natürlich auch unser Verein mit dabei. Lauter fleißige Helfer und Helferinnen buddelten sich wie die Maulwürfe durch Wildwuchs und Brennesseln und haben am Ende dieser Aktion nicht nur viel Sand in den Schuhen nach Hause getragen, sondern auch viele nette Gespräche und Eindrücke im Gepäck und einen "sensationell" guten Käsekuchen im Magen.

Wir danken den vielen zahlreichen Helfern von Herzen für ihr Engagement und freuen uns auf den nächsten Einsatz!

"Zweihundert Euro sind schon mal ein guter Anfang für die Anschaffung von Seerosen", meint Erwin Tetzlaff freudestrahlend, der diese Anerkennung für ehrenamtliche Arbeit im Lietzenseepark anläßlich des diesjährigen Tages des Ehrenamtes erhielt. Erwin Tetzlaff betreut die Vereinsfinanzen und hat sich als "Retter" der maroden Parkbänke einen Namen gemacht. Alle von der Stadt Charlottenburg-Wilmersdorf ausgelobten Ehrenamtspreise wurden von der bekannten Schauspielerin Mariella Ahrens, Gründerin des Vereins "Lebensherbst e.V", den Preisträgern überreicht.

Kino-Abend im Nachbarschaftshaus am Lietzensee: Am Donnerstag, den 8. September wurde dort um 19 Uhr der Krimi "Ein Mord am Lietzensee" gezeigt (90 Minuten, ZDF, 1978, nach dem Buch von Richard Hey). Ob hier der Lietzensee tatsächlich zu sehen war oder ein anderer schöner See in Berlin oder anderswo, blieb der Phantasie des zahlreich erschienenen Puplikums überlassen. Auf jeden Fall war nicht der Gärtner der Mörder, sondern eine Truppe lebenslustiger Senioren, die sich die "Organisation zur Erhöhung des Lebensgefühls" auf die Fahnen geschrieben hatte.

Am 30.07.1897 wurde die Berliner Suarezstraße in Charlottenburg nach dem Juristen Carl Gottlieb Suarez benannt (vormals Prinzessinnenweg). In den 70er Jahren, den Zeiten der "Sperrmüllaktionen" in Berlin, entwickelte und etablierte sich die Suarezstraße zur Fachstraße für Antiquitäten, die heute - am 3. September - ihre "Antikmeile" feiert.