Ganz Berlin ist derzeit eine Wolke - eine wundervolle Duftwolke aus Jasmin und Lindenblüten. Da stört es besonders, dass die Hundehaufen im und um den Park zum Himmel stinken. Vielleicht hilft hier ein Blick über den Tellerrand. Wie wird mit diesem Problem in anderen Städten umgegangen? In Jerusalem soll z. B. eine DNA-Datenbank aller 11.000 registrierten Haushunde aufgebaut werden, mit deren Hilfe dann die Hinterlassenschaften derselben zeitnah identifiziert werden können! Und dann wird`s teuer. Ob sich die Charlottenburger Stadtverwaltung zu diesen Maßnahmen durchringen wird, ist derzeit nicht bekannt. Aber es gibt ja überall im Park "Doggy bags", die auch benutzt werden können.
Gudrun Tetzlaff

Sie hatte nur ein kurzes Dasein hier am Lietzensee - unsere schöne weiße Clematis "Chantilly". Die Spende eines Vereinsmitglieds verschwand in einer Nacht- und Nebelaktion und ward nicht mehr gesehen. Sie wurde sicher versehentlich(?) im Park ausgegraben und fand in einem Nachbargarten ihr neues Zuhause? Schönheit verführt eben. Und die Schönheit in Nachbarsgarten ist eben besonders verführerisch.
Gudrun Tetzlaff

"Gaslaternen -Charlottenburgs leuchtende Schätze der Nacht", zu diesem Vortrag mit Bildern des Vereins "Gaslicht - Kultur e.V." laden wir herzlich ein. Näheres finden Sie hier.

Im Rahmen des "Internationalen Fests der Nachbarschaft" veranstalten alle Stadtteilzentren Berlins ein Nachbarschaftsfest. Es wird ein Rahmenprogramm geben, in dem individuelle, stadtteilbezogene Aktionen durchgeführt werden. Das Nachbarschaftshaus am Lietzensee veranstaltet u. a. einen Spaziergang um den Lietzensee. Irene Fritsch, Gründungsmitglied unseres Vereins sowie Autorin von "Leben am Lietzensee" und einiger spannender Lietzenseekrimis wird in diesem Rahmen eine Parkführung anbieten, zu der alle Anwohner und Mitglieder herzlich eingeladen sind.
Gudrun Tetzlaff

Fotos von Klaus Seidel

Füchse haben offensichtlich das Landleben satt. Eine Stadt wie Berlin bietet mit ihren vielen weiträumigen Parks und Grünanlagen einen reich gedeckten Tisch und vielen unterschiedlichen Tieren Platz und Raum.
So auch im Lietzenseepark. Aufmerksamen Parkbesuchern dürfte nicht entgangen sein, dass hier im Park eine Fuchsfamilie ihr Auskommen gefunden hat und nun vier Junge über die Runden kommen müssen. Füchse erfreuen sich - auch als Stadtbewohner - großer Beliebtheit und ihre Akzeptanz ist groß. Und das gottlob nicht nur mehr als Pelzmantel, sondern als gleichberechtigter Nachbar. Hier lesen Sie Interessantes über Füchse: www.fuechse.info. Auf der Homepage von www.aktiontier.org ist ein kleiner Film über unsere Berliner Lietzenseefüchse eingestellt.
Gudrun Tetzlaff

Leider sind uns unsere Lietzenseeschwäne im letzten kalten Winter abhanden gekommen. Doch nun scheint Ersatz in Sicht, um diesen verwaisten Platz einzunehmen. So recht mag man jedoch nicht glauben, dass aus diesen Enten, die in Nähe der Großen Kaskade gesichtet wurden, doch noch Schwäne werden ......
Gudrun Tetzlaff

Narzissen (Heil- und Giftpflanzen): Es gibt mehr als 24.000 Kulturformen und einige davon haben in unserem wunderschönen Park ihren Platz gefunden. Die Mühe der letzten Jahre hat sich gelohnt. Viele Blumenzwiebeln waren von fleißigen Helfern und Helferinnen jeweils im Herbst in die Erde gebracht worden

Das war wiedermal ein Highlight in der Reihe der Kulturveranstaltungen unseres Vereins: der Vortrag von Birgit Jochens, der Leiterin des Heimatmuseums Charlottenburg-Wilmersdorf.

Eine Betrachtung von Udo Sonnenberg

Es ist ein schöner, sonniger Frühlingsmorgen. Die Erde duftet würzig, die ersten Knospen der Krokusse sprießen und auch das Blattgrün der Bäume hält es nicht mehr länger in seinem Winterversteck. Ich spaziere frohgemut durch den Lietzenseepark, träller ein Liedchen vor mich hin und ahne nichts Böses. Plötzlich höre ich ein seltsames Geräusch hinter der nächsten Ecke. Es wird lauter, schnell lauter. Was kann das sein?!