
In den kommenden Tagen wird im See wieder vermehrt eine Unterwasserpflanze zu sehen sein: das Krause Laichkraut (Potamogeton crispus).
Wir verstehen, dass vermehrter Pflanzenbewuchs Fragen aufwerfen kann. In der Vergangenheit haben sich bereits einige von Ihnen wegen der dichten Wasserpflanzen Sorgen gemacht und an uns gewandt – dafür danken wir Ihnen. Wir möchten daher gerne aufklären:
Das Krause Laichkraut ist eine heimische, völlig harmlose Wasserpflanze, die regelmäßig von Mai bis September vorkommt. Sie verbessert die Wasserqualität, da sie Sauerstoff produziert, überschüssige Nährstoffe bindet und damit das ökologische Gleichgewicht des Sees stabilisiert. Sie bietet zudem wertvolle Lebensräume und Verstecke für Fische, Insekten und andere Wassertiere.
Gerade in den wärmeren Monaten wächst das krause Laichkraut verstärkt und kann daher sichtbarer werden. Dieses natürliche Wachstum ist kein Grund zur Sorge, sondern Ausdruck eines funktionierenden Ökosystems.
Das Umweltamt erfasst und bewertet den Zustand des Gewässers sowie die Entwicklung der Unterwasserpflanzen regelmäßig vor Ort.
Aktuell gibt es keinen Grund zur Sorge – das Laichkraut ist ein Zeichen für eine gesunde, natürliche Entwicklung des Sees.
Wir freuen uns, dass der See lebt – mit seiner vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt und halten Sie auf dem Laufenden.