Bis Ende August soll die Große Kaskade im Lietzenseepark an der Dernburgstraße repariert werden. Wie das Bezirksamt mitteilt, haben seit der denkmalpflegerischen Instandsetzung im Jahr 2006 verdeckte Schäden im Unterbau der Becken zu Rissbildungen geführt, die durch den extremen Winter verstärkt worden sind. Deshalb sollen die Wasser führenden Becken zur Abdichtung mit einem Spezialfließbeton unterfüttert werden.
(Berliner Morgenpost vom 1. Juli 2010)

Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf, Abt. Bauwesen teilt mit (Stand 21.Juni 2010):

Bei Beginn der Bauarbeiten wurden erhebliche Mengen an Trümmerschutt im Uferbereich des Lietzensees aufgefunden, die entgegen der ursprünglichen Planung entsorgt und durch unbelasteten Boden ersetzt werden müssen. Stichproben ergaben, dass dies entlang der gesamten Uferkante der Fall sein kann. Hier erfahren Sie mehr.

Parkbegehung mit Frau Müller, Geschäftsführerin des Freilandlabors des Britzer Gartens, im Rahmen des Kulturtreffs des Bürgervereins für den Lietzensee

Ein Bericht von Gisela Liertz, Vereinsmitglied

Blüten strecken sich in's Himmelblau.
Sagen Dir im Vorbeigehn: "Schau!"
"Schau mich an, denn dies ist meine Zeit.
Der Herbst und die Nebel sind nicht mehr weit."

Gudrun Tetzlaff

Er hat uns Schatten gespendet.
Mit Schönheit geblendet.
Trug an Blüten schwer -
er ist nicht mehr.

Gudrun Tetzlaff

Zu Beginn dieser Woche wurde der Rotdorn am Seeufer aus Sicherheitsgründen gefällt.

Der erste Ausflug auf dem See ist richtig spannend. Für die, die zuschauen und für die, die unterwegs sind.
Bevor die kleinen Schwäne - die eigentlich kleine Entenvögel sind und der Familie der Gänse zuzuordnen sind - groß werden, gibt es noch viel zu entdecken.
Irgendwann werden sie dann erwachsen sein. Ihre Flügelspannweite kann bis zu 240 cm betragen, ihr Gewicht 14,3 kg.

im Moment gibt es viel zu tun für Schwäne und Blesshühner!

Wieder einmal fand der LietzenseeTreff am letzten Donnerstag statt und vierzig Zuhörer und Zuhörerinnen lauschten gebannt einem Vortrag von Irene Fritsch.

Irene Fritsch ist Vereinsmitglied und vielen bekannt als Autorin von „Leben am Lietzensee“ sowie vieler spannender Lietzensee-Krimis.

Es ist die Geschichte unseres Wohngebietes – und sie ist spannend wie ein Krimi. Riesige Gletschermassen wälzten sich über das Land und ließen Urstromtäler und eine Seen- und Sumpflandschaft zurück. Hier bildete sich auch der Lietzensee. Und hier ließ sich Kurfürstin Sophie-Charlotte von Brandenburg nicht weit entfernt ein Schloss bauen. Damit war das Interesse am See und seiner Umgebung geweckt.

Der Frühling am Lietzensee hat nun endgültig Einzug gehalten! Alle Blumenzwiebeln, die von unseren Vereinsmitgliedern im vergangenen Herbst und in den Jahren davor liebevoll in die Erde gesetzt worden sind, entfalten nun ihre Pracht.

Die zarten Blütenteppiche von blauen Scilla überziehen die Wiesen, großblumige Narzissen mit dem sensationellen Namen "Hollandsensation" bringen die Parkbesucher zum Staunen - und die wunderschönen roten Tulpen "Pirand" sind ein unübersehbarer Blickfang im Park.